Aktuelles

Die Ausstellung „An(ge)kommen. Augenblicke. Begegnungen. Geschichten“ des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. portraitiert Menschen mit unterschiedlichen Fluchtgeschichten. Die einzelnen Erzählungen sind sehr persönlich und gehen unter die Haut. Obwohl jede Geschichte individuell ist, gibt es viele Parallelen in den Fluchtgründen und den Erfahrungen.

Die Ausstellung mit Fotos von Natalia Zumarán und Texten von Annette Clauß beleuchtet das Thema Flucht und Fluchtursachen und gibt Geflüchteten ein Gesicht und eine Stimme.

In Stuttgart im Rahmen des Projekts „Menschen auf der Flucht“ in Zusammenarbeit mit dem Verein Ndwenga e. V. und der Stadt Fellbach entwickelt, wandert die Ausstellung seit über zwei Jahren durch die Städte und Kommunen Baden-Württembergs. In September 2019 ist sie sogar zum ersten Mal außerhalb des Bundeslandes in Ommersheim, saarländischer Gemeinde Mandelbachtal zu sehen!

Das House of Resources stärkt und professionalisiert das Engagement von migrantischen Vereinen, Initiativen und Netzwerken, indem es Begegnungen, Kooperationen und Teilhabe ermöglicht. Die Wanderausstellung ist eine Ressource, die diese Elemente vereint, Hintergründe erleuchtet, zum Mitdiskutieren anregt und das Aufeinander zugehen ermöglicht.

Kontakt sowie weitere Informationen zu Ausleihmodalitäten, Flyer und Broschüren zum Downloaden

In den vergangenen Jahren stand das Thema Kooperationen mit anderen Partnern stets im Mittelpunkt der Projekttage. 2019 soll der Fokus auf das Engagement der Stuttgarter Migrantenvereine und deren Zusammenarbeit mit dem Forum der Kulturen Stuttgart e. V. gelegt werden. Das Vereinsteam des Forums der Kulturen wird sich mit all seinen Mitarbeiter*innen und Angeboten vorstellen und ganz wichtig: wie immer soll das Engagement der Vereine gefeiert werden!

Alle Stuttgarter Migrantenvereine und ihre Mitglieder sind herzlich eingeladen!

Fragen, die diskutiert werden:

  • Welche Rolle und Bedeutung spielt das Engagement von Migrantenorganisationen in Stuttgart?
  • Welche Unterstützung benötigen Stuttgarter Migrantenvereine vom Forum der Kulturen Stuttgart?
  • Welche Art der Zusammenarbeit ist mit dem Forum der Kulturen Stuttgart möglich und notwendig?

Programmvorschau:

  • Das Vereinsteam des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. stellt sich vor.
  • Migrantenvereine in Stuttgart – Engagement, Stärken und Bedarfe – Podiumsdiskussion mit Vereinsaktiven.
  • Diverse Gesprächsrunden zu den Themen: Zusammenarbeit mit dem Forum der Kulturen (vom Sommerfestival der Kulturen bis zum House of Resources), Formate, Fortbildungen und Angebote des Forums der Kulturen – überdenken und mitgestalten.
  • Geselliges Get-together: Empfang mit Büffet und musikalisches Rahmenprogramm.

WANN: Freitag, 29.11.2019, 16 Uhr
WO: Bürgerzentrum West, Bebelstr. 22, 70193 Stuttgart
Anmeldungsformular finden Sie hier in Kürze

Bei Rückfragen melden Sie sich bitte bei Dzenita Kovacevic
E-Mail: dzenita.kovacevic@forum-der-kulturen.de
Tel.: 0711/248 48 08-14

Migrantenvereine leisten einen maßgeblichen und zentralen Beitrag zur kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft. Sie verfügen über enormes Potenzial und Expertise und setzen zahlreiche Vorhaben und Ideen mit Herz, Erfahrung und großer Hingabe in die Tat um. All dieses Engagement kostet Vereine Kraft, Zeit und Finanzmittel – hier setzt das Förderkonzept House of Resources des Forums der Kulturen an. Im House of Resources können Vereinsaktive zielgerichtet, zeitlich flexibel und nach Bedarf passgenaue Ressourcen erhalten, die ihr Engagement vervollständigen.

Im Seminar werden dafür folgende Fragen geklärt:

  • Welche Ressourcen stellt das House of Resources bereit?
  • Welche Förderkriterien gelten?
  • Von der Idee zur Förderung – welche Schritte muss ich gehen?
  • Wie erstelle ich einen Finanzplan?

Termin: Mittwoch, 23.10.2019, 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70178 Stuttgart


Zum Anmeldeforumular

Am Donnerstag, 12. September 2019 laden das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und das Forum der Kulturen Stuttgart e. V. zu einem ganz besonderen Konzertabend ins Schloss Rosenstein: Vier migrantische Vereine zeigen in einer musikalisch-tänzerischen Collage den facettenreichen Sound Stuttgarts – von World Music über traditionell indonesische Gamelanmusik bis hin zu Chor, Saz und mongolischem Tanz.

Programm:

Verein der Mongolischen Akademiker e. V.
Der Verein der Mongolischen Akademiker e. V. ist aktiv in den Bereichen Bildungs- und Entwicklungszusammenarbeit sowie Kultur. An diesem Abend präsentiert der Verein die Tänzerin SHINEE (Shinetsetseg Gunbileg), die mit ihren dynamischen Tänzen mongolische Tradition und moderne Tanzelemente verbindet

MUSAık – World Music aus Stuttgart
Die internationale Band MUSAık – bestehend aus acht Musikern und Musikerinnen aus sieben Ländern, die zusammen zehn Sprachen sprechen – präsentiert Eigenkompositionen und traditionelle Lieder in neuer Interpretation. Die einzigartige Kombination unterschiedlichster Sprachen, Instrumente, Melodien und Harmonien ist von den Herkunftsländern der Bandmitglieder beeinflusst.

Tohum e. V.
Tohum e. V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, interkulturelle Verständigung durch Kulturarbeit zu fördern. In Theater, Kunst und Musik werden Themen wie Rassismus oder häusliche Gewalt aufgegriffen und bearbeitet. Der generationenübergreifende Chor des Vereins zeigt an diesem Abend die dynamische Kraft, Vitalität und die verbindenden Elemente der Musik und Kultur in der Migrationsgesellschaft.

Kridha Budaya Sari – Verein zur Förderung der indonesischen Musik- und Tanzkultur e.V.
Der indonesische Verein Kridha Budaya Sari möchte die vielfältige Kultur Indonesiens fernab der Heimat erhalten, pflegen und bekannt machen. Das Wort „Gamelan“ bezeichnet sowohl eine Musikrichtung, die vor Jahrhunderten in den alten Fürstenhöfen der indonesischen Inseln Java und Bali entstanden ist, als auch das aus traditionellen Instrumenten bestehende Orchester, das diese Musik spielt. Die Gamelanmusik, die der Verein bei den Schlosskonzerten präsentiert, ist fast ausschließlich auf Java und Bali zu hören.

Termin: Donnerstag, 12. September 2019, 20 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) Veranstaltungsort: Schloss Rosenstein, Rosenstein 1, 70191 Stuttgart

Tickets: 18 € / ermäßigt 15 €, Kartenreservierung und Vorverkauf unter 0711/8936-106 oder tickets@smns-bw.de

Die Migrantenorganisationen Los Inkas e. V., Ndwenga e. V. und Camas e. V. veranstalten unter dem Titel „Fußball für alle“ im August gemeinsam ein Fußballturnier. Das Turnier ist Höhepunkt der jährlichen Arbeit der Vereine mit und für Geflüchtete, bei der Fußball eine zentrale Rolle einnimmt.

Alle Fußballbegeisterten jeglicher Herkunft, ob mit oder ohne Fluchterfahrung, sind eingeladen, am Turnier am Samstag, 17. August 2019, teilzunehmen. Dieses Mal werden 8 Mannschaften à 8 Personen in zwei Turnieren und Gruppen gegeneinander antreten. Die jeweilige Gruppe, die gewinnt, geht ins Finale.

Das Turnier wird von einem Rahmenprogramm begleitet – es gibt Essensstände mit kostenloser Verpflegung für die Spieler.

Veranstaltungsort:
Sportanlage beim Max-Graser-Stadion, Esslinger Straße 118 , 70734 Fellbach

Ansprechpartner:
Forum der Kulturen Stuttgart e. V., Jacopo Mancabelli
E-Mail: jacopo.mancabelli@forum-der-kulturen.de
Tel.: 0711/ 248 48 08-29

Das House of Resources Stuttgart nahm am 09. Juli 2019 am 11. Sozialen Marktplatz in Stuttgart teil. Als eine Netzwerkplattform bietet der Marktplatz gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen aus der Wirtschaft die Möglichkeit, sich in diesem ungewöhnlichen Rahmen zu treffen, sich kennen zu lernen und aufeinander zuzugehen. Dabei werden Angebote unterbreitet und Suchanfragen gestartet. Geldgeschäfte sind allerdings tabu. So begegnen sich die Teilnehmer*innen wertschätzend und auf Augenhöhe. Das Ziel ist, Partnerschaften anzugehen und gute „Geschäfte“ zu machen.

Bernd Reichert, der Haupt- und Personalamtsleiter der Landeshauptstadt Stuttgart eröffnete in Vertretung für den Ersten Bürgermeister Dr. Fabian Mayer den Markt mit den Worten: „Dieser Tag steht im Zeichen starker Unternehmen und einer starken Zivilgesellschaft“.

Vor der tatsächlich marktähnlichen Handelsphase nahmen an dem Tag 25 Organisationen und 20 Unternehmen am Speed-Dating teil und stellten sich gegenseitig vor. Die darauffolgenden Stunde stand im Zeichen der „Guten Geschäfte“. Rund 50 Vereinbarungen kamen zustande. Das Forum der Kulturen Stuttgart e. V. kam dabei zwar leer aus, jedoch mit guten Ideen und versprechenden Kontakten für die weitere Projektarbeit. „In einer Atmosphäre voller postiven Schwingungen und Freude und einem sehr kreativen Marktambiente begegneten wir Menschen aus der Wirtschaft und anderen sozialen Organisationen und führten Gespräche, die für unser Projekt von Bedeutung sind“ , sagt Agnieszka Pilch, Projektleiterin von House of Resources Stuttgart. „Wir freuen uns auf die Nachgespräche im Herbst und vor allem auf den nächsten Sozialen Marktplatz in 2020!“, fügt Pilch hinzu.

Organisiert wurde der Marktplatz vom Sachgebiet „Förderung Bürgerschaftliches Engagement“ der Landeshauptstadt Stuttgart und der Agentur Mehrwert.

  1. Informationen zum aktuellen Marktplatz finden Sie unter: www.stuttgart.de/sozialer-marktplatz

  2. Redaktion: Agnieszka Pilch
    Foto: Forum der Kulturen Stuttgart e. V.

Sie möchten die Website Ihres Vereins selbst gestalten, ein Projekt erfolgreich umsetzen oder haben Interesse daran, Ihre Fähigkeiten als Moderator*in zu verbessern? Sie wollen sich im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit oder in der Arbeit mit Geflüchteten engagieren?

Unter https://www.forum-der-kulturen.de/alle-termine/ finden Sie zu diesen und weiteren Themen viele spannende Seminar- und Fortbildungsangebote inklusive aller Veranstaltungsinformationen und Anmeldemodalitäten; das Seminarheft mit allen Angeboten von September 2019 bis Februar 2020 können Sie hier herunterladen:

Alle Angebote sind kostenlos und für jedes besuchte Seminar erhalten Sie Bescheinigung darüber, dass Sie sich weiterbilden, und die Sie auch ihrer Arbeitgeberin oder bei der Arbeitssuche vorlegen können.
Das Fortbildungsprogramm des Forums der Kulturen wird gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart, in Kooperation mit der Volkshochschule Stuttgart und der frEE Akademie Stuttgart.

Beim ersten Treffen berichten Vertreter*innen zweier Projekte von ihren Erfahrungen:

– Initiative Heimat, Afrokids e. V., Ndwenga e. V., 
Projekt: Heimat – Internationale Wochen gegen Rassismus
– Linden-Museum, ABRAC – Advisory Board for the Representation of Africa Collections, Projekt: Wo ist Afrika?

Wer Interesse hat, aktiv daran mitzuwirken, dass die Teilhabe von Migrant*innen selbstverständlicher wird, ist herzlich eingeladen und kann sich für das Kick-Off-Treffen des Dialogforums anmelden bei: Olimpio Alberto, promis@forum-der-kulturen.de

Das Dialogforum von Stuttgarter Vereinsaktiven ist eine Veranstaltung im Rahmen des vom Forum der Kulturen geleiteten Qualifizierungsprogramms ProMiS – Promotor*innen aus Migrantenorganisationen in Stuttgart.

 

Download: Kick-Off Dialogforum (Veranstaltungsflyer, PDF) – 2 MB

 

Um dieses neue Förderkonzept zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen, aber auch um darüber hinaus mit allen Interessierten in einen bundesweiten Austausch über Fördermöglichkeiten für NGOs und MOs zu treten, veranstaltete das Forum der Kulturen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Baden-Württemberg Stiftung und der Landeshauptstadt Stuttgart am 26. und 27. Januar 2018 im Stuttgarter Rathaus und im Haus der Katholischen Kirche die Tagung Neue Förderkonzepte für NGOs – Ein House of Resources für Migrantenorganisationen: Flexible und bedarfsgerechte Förderpolitik zwischen Projekt- und Strukturförderung.

Im Mittelpunkt der Tagungen standen u. a. folgende Fragen: Welche Förderung brauchen NGOs und MOs in ihrem Arbeitsalltag? Wie läuft die praktische Umsetzung dieser Förderung in den HoRs? Wie kann Förderpolitik gemeinsam neu gedacht werden? Ausgangspunkt und inhaltlicher Rahmen der Tagung war das Förderkonzept HoR, das vom Forum der Kulturen Stuttgart e. V. konzipiert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge als bundesweites Programm zur Förderung des Engagements von MOs ausgeschrieben wurde. Seit 2016 sind bundesweit insgesamt 14 HoRs entstanden, in denen neue Wege zur Förderung des Engagements von MOs ermittelt und begangen werden.

Auf der Tagung in Stuttgart hat das Forum der Kulturen dieses neuartige Förderkonzept vorgestellt und versucht, gemeinsam mit migrantischen Akteuren und den Vertreterinnen und Vertretern der weiteren 13 HoRs einen Einblick in die unterschiedlichen Projekthäuser zu geben. Fragen rund um das Thema Förderpolitik und das Modell HoR wurden mit den zahlreich erschienenen Vertreterinnen und Vertretern von MOs, Kommunen, Stiftungen und Politik aus dem ganzen Bundesgebiet diskutiert.

Das HoR hat seit Anbeginn viele Fragen zur Förderpolitik aufgeworfen – die einschlägigsten unter diesen wurden in den Arbeitsgruppen aufgegriffen: Wie entstehen Förderkriterien?
 Welche Rolle spielen Dachverbände für die erfolgreiche Förderung von MOs?
 Wo liegen Grenzen und Probleme der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement?
 Wie kann Qualität und Nachhaltigkeit dessen,
was gefördert wurde, gesteuert und gemessen werden?

Neben dieser politischen Debatte wurden gezielt mit Aktiven aus MOs und den Vertreterinnen und Vertretern der 13 weiteren bundesweiten HoRs diese Themen auch auf praktischer Ebene diskutiert. Ziel ist es aus diesem Dialog, Handlungsempfehlungen und Forderungen zu erarbeiten, in denen Vertreterinnen und Vertreter aus MOs/NGOs selbst definieren, wie eine gute und sinnvolle Förderpolitik für sie und ihr Engagement aussehen sollte.

Wie alle Veranstaltungen des Forums der Kulturen galt es auch mit diesem Fachtag, Räume für gleichberechtigte Diskussionen zu erschließen, Impulse zur Findung innovativer Förderwege zu geben und vor allem Orte der Begegnung, der Netzwerkbildung und der gegenseitigen interkulturellen Öffnung zu schaffen.

Anlässlich der Tagung wurde auch ein Kurzfilm realisiert, um die Wirkung des HoR Stuttgart auf die Förderung von MOs und deren Engagemententwicklung aufzuzeigen.
Diesen Film finden Sie unter hier.

 

Download: Tagungsdokumentation (PDF) – 4 MB

Auf der Homepage des Projekts #Meinwanderungsland können alle, die das Podiumsgespräch verpasst haben, den zusammenfassenden Nachbericht lesen und verschiedene Mitschnitte des Gesprächs anhören. Eine spannende Debatte mit kontroversen Meinungen, die nach weiterführenden Gesprächen verlangt.

 

Weitere Informationen zu HEIMAT – Internationale Wochen gegen Rassismus Stuttgart
sowie zu DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e. V.
und zum Projekt #Meinwanderungsland

In der Vorstellungsrunde der Teilnehmenden standen unter anderem die Leitfragen „Warum engagiere ich mich?“ und „Was erhoffe ich mir vom Jungen Forum und vom Forum der Kulturen in Zukunft?“ im Mittelpunkt. Im Anschluss wurden mögliche Themen und Formate sowie eine Erweiterung des Forums der Kulturen im Hinblick auf junge Perspektiven diskutiert.
Junge Vereinsaktive, die sich ebenfalls engagieren möchten, sind herzlich eingeladen und können sich bei den Initiator*innen Dennis Jung und Sophia Tanner melden: promis@forum-der-kulturen.de

Das Junge Forum ist im Rahmen des Qualifizierungsprogramms ProMiS – Promotor*innen aus Migrantenorganisationen in Stuttgart entstanden.

Download: Kick-Off JungesForum (Flyer, PDF) – 1 MB

Promotorin Dr. Dolgor Guntsetseg lud im Rahmen des Promotor*innen-Programms des Forums der Kulturen Stuttgart e. V. Vertreter*innen von rund 50 hauptsächlich ehrenamtlich organisierten Sprachschulen sowie Pressevertreter*innen zum feierlichen Umtrunk ein – zum Anlass des Internationalen Tags der Muttersprache, der jährlich am 21. Februar stattfindet. Zudem präsentierte sie das erste Mal den gerade fertiggestellten Film, der das Engagement der Vereine im Bereich des Sprachunterrichts zeigt, den geladenen Gästen und damit der Öffentlichkeit. Der Film kann ab sofort über YouTube oder auf unserer Facebook-Seite angeschaut werden!

Dankeskarte

Foto: Forum der Kulturen Stuttgart e. V.

 

In den 20 Jahren seiner Arbeit als Dachverband der Stuttgarter Migrantenvereine konnte das Forum der Kulturen Stuttgart e. V. wertvolle Erfahrungen sammeln. Allerdings gab es bislang keine statistischen Werte zur Arbeit der Vereine. Aus diesem Grund entschlossen wir uns Ende 2016, eine weitreichende Umfrage bei den Migrantenvereinen, mit denen wir zusammenarbeiten, zu starten.

Die Umfrage wurde durchgeführt im Rahmen des Förderprojekts „House of Resources“, unterstützt durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und durch
die Landeshauptstadt Stuttgart.

Hier steht Ihnen die Umfrage zum Downloden bereit:

Was das Pflegezenturm noch vor hat und welche Veranstaltungen geplant sind, das entnehmen Sie bitte diesem Presseartikel:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.paulinenpark-im-westen-kultur-fuer-alle-bei-krempels.d24397d3-e15f-402e-ab7d-71bf4b8c4835.html

Erfahren Sie mehr über das Pflegezentrum Paulinenpark und seine Angebote aus dieser Präsentation:

Paulinenpark_Krempels_Vorstellung

Pflegezentrum Paulinenpark
Seidenstraße 35, 70174 Stuttgart
Tel 0711 585 329 – 100
www.diak-altenhilfe.de

Die Teilnahme an solchen Ständen ist nur dann erfolgreich und sinnvoll, wenn
man das nötige Equipment hat: Flyer, Broschüren, Visitenkarten, evtl. ein Roll-
Up. Um vielen die Teilnahme zu ermöglichen, bietet das House of Resources
ab sofort spezielle Unterstützung hierfür an.

Wenn Sie also Ihre Öffentlichkeitsarbeit stärken wollen um Ihre Vereinsarbeit
besser präsentieren zu können, dann melden Sie sich!

In einer Beratung können wir gezielt auf Ihre Bedürfnisse eingehen und haben
für fast alles eine Lösung parat: ob es sich nun um den Druck eines
vorhandenen Flyers handelt oder Sie eine graphische Umsetzung für
beispielsweise einen Imageflyer oder einen Roll-Up brauchen, wir unterstützen
Sie gerne.

Melden Sie sich bei Laura Putane unter laura.putane@forum-der-kulturen.de
oder 0711/248 48 08–26.

Hier geht es zur Anmeldung zu den 5. Projekttagen der Stuttgarter Migrantenvereine!

Dieser Film zeigt die Vielfalt der Förderung und gibt einen Einblick in das vom Forum der Kulturen entwickelte Konzept.
Danke an alle Unterstützer, Förderer und Beteiligten!

Dieses Werk stellt auf anschauliche Weise Wissen zum Vereinsmanagement zur Verfügung, führt in die Thematik der Finanzen ein, gibt einen Überblick über Moderationstechniken und vieles mehr. Beispielhafte Informationskästen bieten praktische Formulierungshilfen für Vereinssatzungen, Einladungsschreiben oder Spendenbriefe.

Laden Sie sich das Handbuch hier herunter:

MEMO Handbuch zum Vereinsmanagement (192 Downloads)

Weitere Information zum Projekt finden Sie hier!

Zur Website von MEMO Baden-Württemberg kommen Sie hier!

Neben ihren Qualifizierungen haben die ProMiS auch schon einige Acktionen durchgeführt, in den unterschiedlichsten Bereichen des Bürgerschaftlichen Engagements.

Unter der Sektion „Best Practice“ können Sie die verschiedenen Aktionen der ProMiS finden.

Sie möchten mehr erfahren?

Dann melden Sie sich unter promis@forum-der-kulturen.de.

Zwei Jahre lang werden die Vereinsaktiven an einem praxisbezogenen Qualifizierungsprogramm teilnehmen. Dabei sollen sie nicht nur andere Vereine und deren Mitglieder motivieren, sich bürgerschaftlich in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zu engagieren, sondern auch migrantische Perspektiven in politischen Gremien einbringen.

Um dieses Ziel zu erreichen, vermittelt die Ausbildung fachliches Know-how, das die ProMiS benötigen, um ihre Projektideen umsetzen zu können. Bei diesem Prozess werden sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Forums beraten und unterstützt.

Ihr Verein hat Interesse, die ProMiS kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen etwas auf die Beine zu stellen?

Mehr hierzu erfahren Sie unter unserem Angebot zu den ProMis.

Warum sich als Migrantenverein alleine engagieren, wenn man gemeinsam mit anderen Vereinen oder Einrichtungen optimaler, kreativer und professioneller arbeiten kann?

Migrantenvereine sind seit Jahren in unterschiedlichen Bereichen zivilgesellschaftlich aktiv. In den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung und Sport, in der Entwicklungszusammenarbeit, für Geflüchtete, gegen Diskriminierung und noch für vieles mehr. Das Interesse von Migrantenvereinen an Kooperationen mit anderen Vereinen – vor allem auch mit „traditionellen“, nicht-migrantischen Verbänden und Einrichtungen – ist groß. „Zusammenarbeiten“ findet aber noch viel zu selten statt. Wir möchten das mit Ihnen zusammen ändern.

Unser Ansporn dabei ist, dass Wissen und die Erfahrung, das für alle Akteure Kooperationen ein Gewinn sind:

  • Gegenseitiges Profitieren von den Stärken des anderen
  • Austausch von Kompetenz und Wissen
  • Gewinnung neuer Kontakte und Zugänge zu neuen Zielgruppen
  • Kennnenlernen anderer Arbeitsmethoden und Strukturen

Kooperationen sind aber vor allem ein wichtiger Schritt hin zu einer stärkeren interkulturellen Ausrichtung beider Partner und für ein Miteinander ohne Vorurteile!

Sie möchten mehr darüber erfahren dann schauen Sie sich in unserem Angebot unter „Kooperationsprojekte“ um.

An diese „Ressourcen-Häuser“ können sich Ehrenamtliche wenden, wenn sie Unterstützung benötigen – sei es nun in Form von Beratung, Räumen oder finanziellen Mitteln. Geboren wurde die Idee für das „House of Resources“ in Stuttgart, wo es seit Ende 2015 beim Forum der Kulturen Stuttgart e. V. durchgeführt wird. „Seitdem wir uns mit der Förderung von Migrantenorganisationen beschäftigen, suchen wir nach einer Förderform, die den Bedarfen in der Realität entspricht. Wir glauben sie hiermit gefunden zu haben“, erzählt Rolf Graser, der Geschäftsführer des Forums.

Das besondere am House of Resources ist, dass es keine pauschale Fördersumme wie bei einem Projekt gibt, sondern anlassbezogen und bedarfsgerecht konkrete Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

Dieses Konzept kommt in Stuttgart gut an: „Alle bisher beteiligten Vereine und Partner sind begeistert. Zu uns kommen sowohl Migrantenorganisationen, die seit langem bürgerschaftlich aktiv sind, als auch neue Vereine, die unsere Hilfe nutzen, um ihr Engagement aufzubauen und zu verfestigen“, sagt die Teamleiterin Sara Alterio. Eine dieser Organisationen ist das Serbische Akademikernetzwerk – Nikola Tesla e.V. Unter seinem Dach vereint es viele unterschiedliche Projekte, wie zum Beispiel ein Mentoring-Programm für Jugendliche oder ein deutsch-serbisches Filmfestival. Damit die verschiedenen Teams sich treffen und arbeiten können, brauchte der Verein einen Raum. Hier konnte das House of Resources mit einem Mietzuschuss helfen. „Ohne den Raum hätten wir das ein oder andere Projekt nicht durchführen können“, ist sich Geschäftsführer Aleksandar Radoicic sicher. Er schätzt besonders den unbürokratischen Ansatz des House of Resources: „Wir müssen nicht auf irgendwelche Fristen oder Ausschreibungen warten, sondern können uns einfach melden, wenn wir etwas brauchen. Diese flexible Unterstützung bringt Vereinen wie unserem wirklich etwas“.

Mit seiner Arbeit möchte das House of Resources dazu beitragen, langfristig die Strukturen in Migrantenorganisationen wie „Nikola Tesla“ zu stärken. Aus diesem Grund leistet das Haus auch viel „Hilfe zur Selbsthilfe“. Zum Beispiel gibt es eine Beraterin, die Vereinen bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Seite steht und ihnen die notwendigen Techniken beibringt, damit sie in Zukunft alleine ihre Projekte bekannt machen können. Außerdem will das Stuttgarter House of Resources mit einer Online-„Suche-Biete“-Plattform ein Netzwerk von Organisationen aufbauen, die entweder Ressourcen benötigen oder anbieten. „Damit könnten wir uns dann irgendwann selbst überflüssig machen“, lacht Alterio.

Um unkompliziert das Engagement vor Ort zu unterstützen und gleichzeitig Erkenntnisse für die eigene Förderpraxis zu gewinnen, hat sich das Bundesamt entschlossen, das Stuttgarter Modell für drei Jahre an mehreren Orten zu testen. Die Kontaktdaten der einzelnen „House of resources“ finden Sie auf der Seite des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.